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Besuch eines Notfallseelsorgers im Religionsunterricht

 

„Frau Kriebisch, mein Vater arbeitet auch ehrenamtlich als Notfallseelsorger.“ Dieser Satz, geäußert von einer Schülerin im evangelischen Religionskurs der Jahrgangsstufe 9, war der Auslöser für einen Besuch des Notfallseelsorgers Markus Schlimm in unserem Religionsunterricht innerhalb des Unterrichtsvorhabens „Sterben – Tod – und dann?“.

Mit viel Zeit und Ruhe begegnete Markus Schlimm den interessierten Fragen der Schülerinnen und Schüler und stellte ihnen sehr behutsam und umfassend den Tätigkeitsbereich eines Notfallseelsorgers vor. Er erzählte uns von Einsätzen ganz unterschiedlicher Art und dem sensiblen Umgang mit Betroffenen. Besonders großes Interesse erweckte dabei sein mitgebrachter Notfallkoffer. So erfuhren wir von Markus Schlimm, weshalb er zu Einsätzen immer von zwei Teddybären begleitet wird und weshalb Spezialschuhe, Süßigkeiten und eine Flasche Wasser in seiner Ausrüstung nicht fehlen dürfen.

Das rundum positive Feedback am Ende der Stunde zeigte, wie sinnvoll solche Gespräche mit Experten sind und wie fruchtbar diese für den Unterricht sein können. An dieser Stelle geht nochmal ein großes „Merci“ an Herrn Schlimm für sein Engagement für unseren Religionskurs.

Nina Kriebisch

Seelsorge