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6d im DLR_School_Lab Köln

Für die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid hieß es kürzlich: Raus aus dem Klassenzimmer und hinein in die Welt der echten Forschung! Mit dem Bus ging es direkt zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach Köln, wo in der historischen Zentrifugenhalle - in der früher sogar Astronauten für ihre Einsätze trainierten - ein spannender Tag voller Wissenschaft auf die Gruppe wartete.

Ein besonderes Highlight war zudem der Blick in die LUNA Analog Facility. Von oben konnten die Schülerinnen und Schüler die Testanlage bestaunen, die den Mondboden simuliert und in der Astronauten und Roboter für künftige Mondmissionen trainieren. Nach so vielen neuen Eindrücken gab es zur Stärkung eine gemeinsame Mittagspause in der Mensa des DLR-Standorts, bevor es bis ca. 15 Uhr mit dem Experimentieren weiterging.

Forschen an den Grenzen des Weltraums

Das DLR_School_Lab bot den Jugendlichen die exklusive Gelegenheit, an modernsten Anlagen selbst aktiv zu werden:

  • Infrarot: Die Teilnehmenden lernten, wie man „unsichtbares“ Licht sichtbar macht. Mit Wärmebildkameras erfuhren sie, was Wärmebilder mit der Geburt von Sternen und der Astronomie zu tun haben.
  • Mission to Mars: Hier war Teamarbeit gefragt. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle von Rover-Piloten und steuerten Roboter in einer Mars-Simulation - eine echte Herausforderung für Kommunikation und Navigation.
  • Schwerelosigkeit: In einem speziellen Mini-Fallturm konnten die Jugendlichen den Effekt der Schwerelosigkeit selbst erzeugen. In Zeitlupenaufnahmen beobachteten sie, wie sich physikalische Phänomene verändern, wenn die gewohnte Schwerkraft wegfällt.
  • Vakuum: Die Schülerinnen und Schüler untersuchten die Bedeutung des „Nichts“ und erforschten, wie sich physikalische Prozesse in einer Umgebung ohne Luft verhalten.
  • Fernerkundung: Dieses Themenfeld zeigte, wie Satelliten unseren Planeten aus dem All beobachten, um wichtige Informationen über das Wetter oder den Klimawandel zu gewinnen.

Der Tag war ein inspirierender Einblick in die MINT-Berufsfelder. Mit vielen neuen Eindrücken und der Erkenntnis, dass Forschung nicht nur auf dem Papier stattfindet, kehrten die Schülerinnen und Schüler zurück. Ein rundum gelungener Ausflug, der die Faszination für Naturwissenschaft und Technik sicher noch lange nachwirken lässt!