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Medienkompetenz

In unserer modernen Gesellschaft und globalen Welt ist die Nutzung von Kommunikationstechnologien und das Lernen mit „Neuen Medien“ ein wesentlicher Bestandteil für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung an unseren Schulen (vgl. auch RdErl. MSWF, 08.03.2001). Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für die Berufs- und Studierfähigkeit, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und für eine reflektierte Mitbestimmung bei demokratischen Entscheidungsprozessen. Unsere Aufgabe ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die zukünftige Wissens- und Informationsgesellschaft vorzubereiten, besonders im Hinblicke der Chancengleichheit, da nicht alle Kinder zu Hause einen Zugang zu PC oder Internet haben.

Unsere Leitziele im Hinblick auf die Arbeit mit den „Neuen Medien“ richten sich auf folgende Formen des Lehrens und Lernens:

  • Selbstständiges Lernen
  • Eigenverantwortliches Lernen
  • Lebenslanges Lernen
  • Lehren als unterstützendes Begleiten im Lernprozess

 

Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler

  • fundierte Kenntnisse im Umgang mit dem PC erlernen und entwickeln (word, excel, power-point, outlook)
  • eine einfache Programmiersprache lernen
  • Betriebssysteme und Programme sinnvoll nutzen
  • kritisch und überlegt mit den Medien umgehen
  • selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten.

 

Folgende Methoden und Inhalte sind uns bei der Umsetzung besonders wichtig:

  • Informationsbeschaffung: geeignete Quellen (Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, TV, Internet etc.) bestimmen und deren Nutzbarkeit überprüfen (z. B. ein eigenes Wiki anlegen, gestalten und nutzen).
  • Verarbeitung von Informationen: sinnvolle Methoden des Sammelns, Notierens, Speicherns und Aufbereitens kennen lernen und umsetzen.
  • Präsentation der Arbeitsergebnisse: Entscheidungen treffen, wie, wo und in welcher Form die Ergebnisse präsentiert werden sollen.
  • Darstellung: Form / Art und Weise der Darstellung und Kommunikation wählen.
  • Es wird möglichst fächerübergreifend gearbeitet (dazu gehören z. B. auch profilorientierte Lay-outs, Schwerpunktlegung auf Mediennutzung in den speziellen Profilen).

 

Auch in Zeiten der sogenannten „Neuen Medien“ ist uns die Einbeziehung von Büchern, Zeitschriften, Bildern und Film und Tondokumenten wichtig. Auch das Gestalten selbstgeschriebener Texte muss zielgerichtet erarbeitet und geübt werden.

Organisation:

  • Das Kollegium wählt eine/n Medienbeauftragte/n
  • Entwicklung von Konzepten und Inhalten in den Fachkonferenzen
  • Planung der benötigten Hardware bis hin zum Endausbau der Schule
  • Einbeziehung von Eltern, Gemeinde etc.
  • Erstellung eines Zeit- und Ausstattungsplanes
  • Eruieren der benötigten Fortbildungen
  • Evaluation und Fortschreibung.

 

Auf folgende Dinge legen wir Wert:

  • Einbindung von außerschulischen Angeboten (klick-safe, Landesanstalt für Medien etc.)
  • Jede/r Schüler/in erwirbt den Medienpass NRW
  • Eltern werden in Form von themengebundenen Elternabenden einbezogen