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Gesunde Lehr- und Lernatmosphäre

Wir legen Wert auf eine gesunde Lern- und Lehratmosphäre.

Gestaltung des Lebensraums Schule

Individuell gestaltete Räume

Der Klassenraum, in dem die Schülerinnen und Schüler einen Großteil ihres Tages verbringen, wird von ihnen selbst mit den Tutoren gestaltet. So identifizieren sich die Kinder mit ihrem Klassenzimmer. Ihre Interessen und Stärken spiegeln sich in dem Raum wider.

(Beispiele: individuelle Lernplakate, Foto Ecke von gemeinsamen Erlebnissen, Urkunden, jahreszeitliche Bastelarbeiten, unterschiedliche Arbeitsmöglichkeiten wie z.B. Stehtische, Sitzbälle, Sitzecken, besonders reizarme Arbeitsplätze…)

Differenzierungsräume

Uns stehen in verschiedenen Fluren mehrere Differenzierungsräume zur Verfügung. Diese können von den Schülern selbstständig oder in Begleitung von Lehrern oder (z.B. in den doppelt besetzten Unterrichtsstunden) genutzt werden.

Klassenbücherei und Ruhezonen zur Entspannung

In den Klassenräumen befinden sich Bücher, die von den Schülerinnen und Schülern mitgebracht wurden. Im Deutschunterricht findet Leseförderung statt, die Kinder lesen die Bücher z.B. im offenen Anfang oder wenn sie sich im Unterricht Freiraum erarbeitet haben. Die Schüler sollen zunehmend selbstständig die Verwaltung der Klassen­bibliotheken übernehmen und auch die Ausleihe z.B. über Feiertage und Ferien organisieren. Neben der Bücherei gibt es in einigen Klassen auch eine selbst organisierte Spieleausleihe, so dass die Kinder im offenen Anfang oder besonderen Stunden Gesellschaftsspiele miteinander spielen können.

Klare Strukturen im Klassenraum

(Tagesplan, Lernplakate, Ampel, Nudelglas, Regelplakate, Hausaufgabentafel…)

Damit die Kinder ihren Tagesablauf überblicken, hängt in jeder Klasse ein großer Stundenplan aus. Vereinbarte Regeln und Dienstübersichten sind ebenfalls in jedem Klassenraum vorhanden. Die Verhaltensampel visualisiert für die Kinder deutlich, ob sie sich an Regeln halten. Das Smileyrennen und das Nudelglas sind positive Verstärker­systeme, welches dazu motiviert, individuell gesteckte Ziele zu erreichen. Die Hausaufgaben werden am Ende jeder Stunde an die Hausaufgabentafel geschrieben und verbleiben dort bis zum Tag der Abfrage. Sie werden von den Schülerinnen und Schülern in ihr Hausaufgabenheft eingetragen und zwar immer am Tag, bis zu dem die Aufgaben erledigt werden sollen. So sind für die Kinder Ziele und Erwartungen klar und transparent. 

Pausenhofgestaltung: Räume für Sport, Entspannung

Ein Teil des Pausenhofes ist als Ballspielhof gestaltet. Es gibt Fußballtore, Tischtennisplatten, Basketballkörbe, Schaukeln, aufgemalte Hüpfkästchen. Des Weiteren können sich die Schülerinnen und Schüler Bälle und Spielgeräte für die Pause ausleihen. In der Aula stehen den Kindern in der Mittagspause drei Kickertische zur Verfügung. In der Mittagsfreizeit gibt es weitere Beschäftigungs- und Bewegungsangebote z.B. in der Turnhalle.

Für die Zukunft nehmen wir uns vor, dass der Schulhof um weitere Bewegungsangebote erweitert wird. Eine Möglichkeit sind Sponsorenläufe oder ähnliche Veranstaltungen, um Gelder für die Gestaltung des Schulhofes gemeinsam mit den Schülern aufzubringen. Die Schüler werden Mitspracherecht bei der Anschaffung von Spielgeräten etc. bekommen.

 

Unterrichtsorganisation zur Schaffung eines positiven Lernklimas

Gegenseitige Hilfe in Lernbürostunde

In den Lernbürostunden stehen Schülerexperten zur Verfügung. Durch gegenseitige Hilfe lernen die Kinder sich gegenseitig wertzuschätzen und sich mit Stärken und Schwächen anzunehmen und profitieren voneinander.

Kooperative Lernformen

Auch in den Unterrichtsstunden legen wir Wert darauf, dass Schüler eine gute Zusammenarbeit pflegen. Methoden wie z.B. Gruppenpuzzles, Strukturlegetechnik, Lerntempoduett sind durch die drei Phasen Think-Pair-Share (allein nachdenken – mit dem Partner austauschen – in der Gruppe zusammentragen) gekennzeichnet. 

ruhige Pause

Die zweite Pause an jedem Tag ist „ruhige Pause“, in der unter Lehreraufsicht zwei Kinder jeder Klasse beim Musikhören oder Geschichten(vor-)lesen entspannen können. Jeden Tag nehmen andere Kinder an der ruhigen Pause teil. Auch in der Mittagsfreizeit gibt es ähnliche Angebote.

Gesunde Ernährung

Nach der Einschulung in die 5. Klasse gehen die Tutoren anfangs mehrmals mit ihren Klassen gemeinsam in die Mensa, um die Abläufe dort zu erläutern. In der Mensa steht den Kindern eine Auswahl aus mehreren ausgewogenen Gerichten zur Verfügung, die auch eine vegetarische oder Ernährung ohne Schweinefleisch ermöglichen. In den Unterrichtsfächern Naturwissenschaften und Hauswirtschaft ist in der 5. Klasse gesunde Ernährung ein fächerübergreifender Schwerpunkt. Gemeinsame Frühstücke im Klassenraum werden bei Gelegenheit organisiert, dabei kann gesunde Ernährung immer wieder aufgegriffen und thematisiert werden. Vor der 1. Pause haben die Kinder die Möglichkeit, schon vor dem Pausengang ihr mitgebrachtes Frühstück in Ruhe im Klassenraum einzunehmen. Zudem bekommen die Schüler im Schulalltag immer wieder die Gelegenheit zu regelmäßigen Trinkpausen.

Bewegung im Schulalltag, in Planung

Wir haben uns auf den Weg gemacht „Gut-Drauf-Schule“ zu werden. Dies bedeutet, dass Bewegung, Gesunde Ernährung und Entspannungsangebote an jedem Tag für jeden Schüler in den Schulalltag implementiert werden sollen. Das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler liegt uns am Herzen, denn wir wissen, dass entspannte und gut gelaunte Schüler besser lernen können.

Klassenrat zur Erörterung von Schwierigkeiten (Verweis: Demokratie und globales Leben)

In der Jahrgangsstufe 5 stehen allen Klassen zwei Stunden mit ihren beiden Tutoren zur Verfügung, ab der 6. Klasse dann noch eine Stunde. Im Klassenrat werden hier Dinge besprochen, die die Kinder beschäftigen. Es können Klassenangelegenheiten geklärt, Ausflüge geplant oder andere wichtige Dinge besprochen werden. Zunehmend leiten ausgewählte Schüler und Schülerinnen den Klassenrat, so dass hier auch Selbstständigkeit eingeübt wird. Die Kinder lernen im sanften Übergang die „Giraffensprache“ (gewaltfreie Kommunikation nach Marshall) und wir achten darauf, dass diese im Klassenrat und auch in weiteren Klassensituationen angewendet wird.

Differenzierung (Verweis: Differenzierung)

Wir thematisieren mit den Schülerinnen und Schülern, dass alle Menschen unterschiedliche Stärken und Schwächen haben und wir an der Gesamtschule eine Schüler für ALLE Kinder sind. So fühlen sich die Kinder angenommen und lernen, wertschätzend miteinander umzugehen.