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Schulsozialarbeit

SCHULSOZIALARBEIT2017

 

Nimmt wahr, schützt, stützt.

 

 

Die Aufgabenbereiche:

 

Beratung und Begleitung

Beratungsangebote unterliegen der Schweigepflicht und können von allen Mädchen und Jungen und ihren Eltern/Erziehungsberechtigten in Anspruch genommen werden. 
Anlässe für eine Beratung können sein: Ängste u. Sorgen im Schulleben, sowie im familiären Umfeld, ggf. Vermittlung und Begleitung zu externen Hilfsangeboten, Beratung und Hilfestellung. ( Konzept der Schulsozialarbeit der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid)

 

Mobilnummer der Schulsozialarbeit: 0176-19475255

 

Arbeitsfelder

  • Betreuung im offenen Anfang und während der Mittagsfreizeit
  • Fachunabhängige Förderangebote (Konzentration, Arbeitsorganisation, Selbstsicherheit)
  • Gewaltpräventionsprojekt
  • Cybermobbingprojekt 
  • Tischgruppentraining in der Stufe 5
  • Integrationsförderung
  • Erziehungsberatung

 

Netzwerkarbeit

Schulsozialarbeit ist innerhalb und außerhalb der Schule in verschiedenen Gremien vertreten.

 

Das Team

Kathrin Wünsche, Sozialarbeiterin

Schwerpunkte:

  • Koordination der Sprachfördergruppe
  • Beratung Bildungs- und Teilhabepaket
  • Mediationsgespräche
Kathrin Wünsche

 

Susan Martin, Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Sozialpädagogische Fachkraft der Sprachfördergruppe
  • Begleitung der Stufen 5 und 6
  • Übergang Grundschule und Gesamtschule
Susann Martin

 

Torsten Pütz, Sozialarbeiter

Schwerpunkte:

  • Sozialpädagogische Fachkraft der Sprachfördergruppe
  • Begleitung der Stufen 7, 8 und 9
  • Übergang Gesamtschule und Beruf
Torsten Pütz

 

Erreichbarkeit

Wir sind täglich in der Schule erreichbar und beantworten gerne Eure/Ihre persönlichen Anliegen und Fragen zu unserer Arbeit und den Angeboten. 

Telefon: 02247 – 9682 131

E-Mail: kathrin.wuensche@gesamtschule-nks.de

susan.martin@gesamtschule-nks.de

torsten.puetz@gesamtscule-nks.de

 

 

Konzept der Schulsozialarbeit an der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid

 

Schulsozialarbeit ist seit Beginn der Gesamtschule fester Bestandteil des Schullebens. Zunächst war die im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets angestellte Fachkraft für alle Schulen des Schulzentrums Neunkirchen-Seelscheids zuständig. Seit dem Schuljahr 2015/16 konnte gemäß BASS 21-13 Nr.6 jedoch eine Lehrerstelle in eine Vollzeitstelle Schulsozialarbeit umgewandelt werden.

Sie orientiert sich an den Zielen des KJHG (insbesondere §1,§9,§13,§81) sowie den Vorgaben des Schulgesetzes.

Schulsozialarbeit soll durch Beratung, Intervention und Prävention helfen, den Bildungsprozess zu gestalten. Dies geschieht an der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid in folgenden Tätigkeitsschwerpunkten:

  • Ganztag
  • Beratung
  • Innerschulische und außerschulische Vernetzung


Ganztag – Praxisbeispiel

Um eine Grundlage für eine  gute Vertrauens- und Beziehungsebene zu schaffen, wird die Jahrgangsstufe 5 besonders eng durch Schulsozialarbeit betreut. So findet im 1. Halbjahr einmal pro Woche in jeder fünften Klasse ein soziales Gruppentraining, das Tischgruppentraining, statt. Hierbei sollen die Kinder ihre neue Klasse besser kennenlernen und Gruppen- und Gesprächsregeln einüben. Jede Klasse wird auch mindestens einmal pro Woche während des „offenen Anfangs“ durch Schulsozialarbeit betreut. Ähnlich wie in dem offenen und niedrigschwelligen Angebot der Spielefreizeit während der Mittagspause bietet sich hier die Möglichkeit des Kennenlernens und des Beziehungsaufbaus.


Beratung

Beratung in der Schule hat verschiedene Methoden, sie ist jedoch immer deutlich von der Therapie abzugrenzen. Beratung findet in Form von Interventionsgesprächen bei akuten Krisen, “Tür- und Angelgesprächen“ als Kurzberatung, terminierten Gesprächen und Hausbesuchen, sowie Beratung und Begleitung über einen längeren Zeitraum statt. Die Beratung kann zwar im Sinne einer Anbahnung des Erstkontaktes veranlasst werden, jedoch muss die Inanspruchnahme immer auf freiwilliger Basis beruhen. Ausnahmen bilden hier schulische Anlässe, wie von der Schulsozialarbeit angeleitete Präventionsmaßnahmen, wie z.B. Projekttage zum Thema Cybermobbing. Im Verlauf einer Beratung kann eine Kooperation mit externen Fachkräften initiiert werden bzw. an diese vermittelt werden. Schulsozialarbeit unterliegt grundsätzlich der Schweigepflicht, ist jedoch auch verpflichtet, bei akuter Fremd- oder Selbstgefährdung entsprechend Meldung zu machen und Maßnahmen einzuleiten.

Für Schüler und Schülerinnen bietet die Beratung Hilfestellung bei der Problemlösung von alltäglichen Sorgen, bei konfliktbelasteten Beziehungen zu Mitschülern oder Lehrern und bei familiären Schwierigkeiten. Für Schulsozialarbeit ist hierbei die Unabhängigkeit von einer Bewertungspflicht vorteilhaft.

Beratung richtet sich auch an Lehrerinnen und Lehrer bei Maßnahmen zur Verbesserung des Klassenklimas, im Umgang mit „Mobbing“, „Zickenkrieg“ , Integration und vielen anderen Anliegen. Schulsozialarbeit ist auch eine Anlaufstelle für Lehrkräfte, um Hilfestellung bei Problemen mit Schülern zu erhalten.

Eltern/Erziehungsberechtigte werden sowohl bei der Erziehung ihrer Kinder, als auch in Fragen eigener, persönlicher Belange beraten. So wird an der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid auch die Beratung  und Hilfestellung rund um das Bildungs- und Teilhabepakets angeboten.


Innerschulische und außerschulische Vernetzung

Schulsozialarbeit ist innerhalb und außerhalb der Schule vernetzt. Sie kann als „Türöffner“ aus der Schule heraus ins lokale Gemeinwesen hinein und umgekehrt agieren.

  • Außerschulische Vernetzung
  • Teilnahme an regionalen Fachgruppen
  • Teilnahme an Arbeitskreisen (auf kommunaler wie regionaler Ebene)
  • Teilnahme an Fallgesprächen externer Dienste (Jugendamt, Familienamt, Beratungsstellen)
  • Teilnahme an ehrenamtlichen Arbeitskreisen
  • Innerschulische  Vernetzung
  • Teilnahme an Konferenzen der Schulmitwirkungsorgane (SV, Lehrerkonferenz, Schulkonferenz, etc.)
  • Teilnahme an Arbeitsgruppen und Teams
  • Gemeinsame Fortbildung mit Lehrkräften
  • Fallbesprechungen im multiprofessionellen Team