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Schüleraustausch zwischen der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid in Deutschland und dem Collège St Pierre in Frankreich, Les Essarts en Bocage

Les Essarts 2018 :– Reisebericht von unserer Pionierfahrt nach Frankreich (11. – 17. März)

 

Tag 1:  Sonntag.

Anreise: Da unsere Reisegruppe mit neun Schülern und zwei begleitenden Lehrerinnen relativ klein war, kam allein aus Kostengründen kein Reisebus, sondern eher der Zug in Frage. Also starteten wir morgens am Kölner Hauptbahnhof mit dem Thalys bis Paris  Gard du Nord durch, wo wir dann als erstes den Bahnhof wechseln mussten. Das war schon ein kleines Abenteuer für sich, da in Frankreich der 11. März der letzte Ferientag war. Entsprechend voll war die Metro und wir konnten nicht gemeinsam mit all unserem Gepäck in denselben Zug einsteigen. An der Haltestelle Gare Montparnasse haben wir uns dann zum Glück schnell wieder zusammengefunden. Von dort ging es mit dem TGV, dem Hochgeschwindigkeitszug, weiter bis nach Nantes und von dort mit einem Regionalzug bis nach La Roche sur Yon. Dort wurden wir von den Gastfamilien und dem Schulleiter des Collège St Pierre in Empfang genommen. Mit gemischten Gefühlen verabschiedete sich die Gruppe bis zum nächsten Morgen. Wie würde man sich mit den Franzosen verständigen können, was würde es wohl zum Abendessen geben, wie würde man untergebracht werden?

 

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Tag 2:  Montag.

Wiedersehen um halb neun morgens im CDI der Schule, einer Art Bibliothek und Informationszentrum. Hier wurden die ersten Erfahrungen ausgetauscht und auch der Vortrag unserer kleinen Präsentation eingeübt, die wir in Dreiergruppen vor allen Schülern des jüngsten Jahrgangs der Schule über den Schulalltag in Deutschland bzw. an unserer Gesamtschule hielten. Dann nahmen die Schüler noch zwei Stunden am Unterricht der Franzosen teil, bis es um halb eins in die Kantine ging. Der Nachmittag begann mit der Besichtigung einer alteingesessenen Briochefabrikation, die uns ihre verschiedenen Leckerbissen vorstellte und auch probieren ließ. Hier wurden auch die ersten Souvenirs gekauft. Danach ging es auf Stadtrallye durch Les Essarts. Die vielen neuen Eindrücke, der frische Wind und die Kälte sorgten für die nötige Bettschwere am Abend.

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Tag 3:  Dienstag.

Diesen Tag verbrachten wir im ca. 100 km entfernten Nantes bei herrlichem Sonnenschein. Während der Vormittag im Zeichen der Innenstadterkundung mit der Passage Pommeraye , und herrlichen Plätzen und Brunnen stand, besichtigten wir am Nachmittag die Loire-Insel mit ihren skurrilen Gebilden in den Machines de l’île. Ein altertümliches, dreistöckiges Karussell mit bizarr geformten Tiermodellen und den riesigen beweglichen Elefanten. Etwas mühsam war es hier für die deutschen Schüler, den französischen Erklärungen zu folgen. Was der Führung an Aufmerksamkeit verloren ging, kam allerdings dem Gruppengefühl der Austauschpartner zugute. Schließlich saß man gemeinsam im Kreis und sang französische Hits der 80 er Jahre.

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Tag 4:  Mittwoch.

Frankreich und das Fahrradfahren – das sind eng miteinander verbundene Welten. Das französische Tour de France-Team directénergie hat sein Trainingslager in einem alten Herrenhaus in Les Essarts errichtet und öffnete für uns seine Pforten. Wir konnten sowohl den Begleitwagen des Teams sehen als auch die Werkstatt mit unzähligen Rennrädern im Wert von 9000 Euro pro Stück bestaunen. Dann kam der offiziellste Teil unseres Besuches, nämlich der Empfang im Rathaus durch den Bürgermeister. Hier wurden beide Gruppen mit Getränken und Brioche bewirtet und man konnte spüren, wieviel Bedeutung man auch von offizieller Seite der Begegnung beimaß. Es war auch die Stunde, allen Beteiligten für ihren Einsatz zu danken. Den Mittwochnachmittag, der in Frankreich immer schulfrei ist, verbrachten die Schüler dann in ihren Familien. Die Aktivitäten reichten vom Treffen in einer Lasertaghalle bis zum Besuch beim Kiefernorthopäden oder dem Ausmisten eines Kaninchenstalls….

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Tag 5:  Donnerstag.

Dass unsere Partnergemeinde sich in Küstennähe befindet, konnten wir an diesem Donnerstag erfahren, als es vormittags zunächst auf eine Austernfarm ging, die wir nach kurzer Busfahrt erreichten. Die Besichtigung in Talmont St Hilaire endete mit einer Kostprobe der in der Region begehrten Delikatesse. Es war zwar für jeden eine Auster vorgesehen, aber nicht jeder konnte sich überwinden, das salzige und schwabbelige Meerestier aus seiner Schale zu schlürfen. Jeder Versuch wurde fotografisch festgehalten. Am Nachmittag blieb Zeit für eine kurzen Rundgang durch den Badeort Les Sables d’Olonne, den der ein oder andere vielleicht aus dem Sommerurlaub kennt. Ein stürmisches Meer und ein gelegentlich gefährlich grau-schwarzer Himmel sorgten hier für bleibende Eindrücke; ebenso die Wandmuschelbilder in einigen strandnahen Gassen. Bemerkenswert war auch noch unser Picknickplatz: Wegen des Regenrisikos fanden wir Unterschlupf in der Kapelle einer befreundeten Schule, die gerade restauriert wurde. Ein filmreifer Ort!

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Tag 6:  Freitag.

Etwas ruhiger begann der Freitag zunächst mit zwei Stunden Schulunterricht, wonach wir uns wieder im CDI versammelten, um in deutsch-französischer Kooperationsarbeit den Museumsbesuch am Nachmittag per Internetrecherche vorzubereiten. Das Museum L’Historial ist ein architektonisch sehenswertes Gebäude. das sowohl archäologische Funde wie auch Ausstellungen zum Leben in der Region um 1900 und weitere Themen beinhaltet. Eine interaktive tabletgestützte Erkundung ging viel zu schnell vorbei und wir traten schon die Rückfahrt zur Schule an. Dort bereiteten wir dann den gemeinsamen Abend mit Eltern und Schülern vor, der schon ganz im Zeichen des Abschieds stand. Viele, sehr viele Erinnerungsfotos in immer neuen Gruppenzusammenstellungen wurden geschossen, als allen Beteiligten bewusst wurde, dass wir unsere neuen Freunde erst in neun Monaten wiedersehen würden. Das schien vielen einfach zu lang, und so wurden schon erste Überlegungen zur Gestaltung oder Umgestaltung der Sommerferien angestellt… Abends: Kofferpacken!

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Tag 7:  Samstag.

Die meisten standen bereits um kurz nach fünf Uhr morgens auf, die meisten.., da es schon um 7 Uhr in La Roche sur Yon wieder in den Zug nach Nantes ging, wo uns ein Klavierspieler im Bahnhof die Wartezeit verkürzte. Da auch unsere Wartezeit in Paris so lang war, musste wenigstens ein kurzer Blick auf den Eiffelturm einfach sein, auch bei strömendem Regen. Aber das Gebäude macht einfach bei allen Wetterlagen etwas her und auch die Souvenirhändler im Bahnhof haben an uns verdient. Schnee Mitte März am Gare du Nord, auch das ein seltener Anblick, den wir dann aber gerne gegen den warmen Thalys eintauschten, der uns planmäßig pünktlich wieder nach Köln brachte.

 

Insgesamt…

ein toller Auftakt für hoffentlich viele weitere Treffen mit den Schülern unseres Partnerortes in Frankreich und in Deutschland. Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Schüler und Eltern, die dieses Abenteuer mit uns begonnen haben und mit denen es auch wirklich ein Vergnügen war unterwegs zu sein. Wir Lehrerinnen waren sehr beeindruckt, wie toll ihr euch in euren Familien eingelebt und wieviel Frankreich und wieviel Französisch ihr in euch aufgenommen habt!

Ein Dank auch an das Deutsch-Französische Jugendwerk, das unsere Fahrt finanziell unterstützt.

 

Dagmar Zeiler

 

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